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Ehem. Landsmannschaften in Hamburg
Haus der L! Hammonia, Bieberstraße

 

Hammonia – Wurzeln in der Hansestadt

 

Gründung

Die Landsmannschaft Hammonia hat ihren Ursprung im „Fechtverein Hammonia“. Junge fechtbegeisterte Hamburger Kaufleute gründeten ihn am 1. Februar 1901. Der Verein hatte akademischen Charakter, seine Mitglieder gaben unbedingte Satisfaktion, der Wahlspruch lautete „Furchtlos und Treu“. Während des Ersten Weltkrieges, in dem sieben Mitglieder fielen, vertagte sich der Verein. Nach Gründung der Universität Hamburg am 18. Mal 1919 wurde er als akademische Verbindung wieder aufgemacht mit den nun öffentlich getragenen Farben rot-weiß-gold zu einer leuchtend ziegel-roten Mütze.

Landsmannschaft

Zum  Sommersemester 1920 formte sich Hammonia zur Landsmannschaft um. Dabei unterstützt wurde sie von der Vereinigung alter Landsmannschafter (VAL) Hamburg und der alten Straßburger Landsmannschaft Wartburgia, die aus dem Elsaß nach Hamburg gekommen war. Die Verbandsbrüder Hadenfeldt und Landherr von der Landsmannschaft Gottinga zu Göttingen und Verbandsbruder Meiforth von der Landsmannschaft Slesvico-Holsatia zu Kiel, waren die Gründungsburschen, die der neuen Landsmannschaft Hammonia am 25. Mai 1920 zur Admission n die DL verhalfen und ebenso zur Reception Pfingsten 1921 führten. Eine Blütezeit erlebte Hammonia um das Jahr 1929, als der AHV für die Aktivitas ein eigenes Haus erwarb, damals in der Bieberstraße 6, nicht weit von der Universität.

Auflösung

Nach 1933 hielt Hammonia bis zur Auflösung der DL (Pfingsten 1936) durch und trat noch 1936 nach dem Zerfall des Paukverbandes OLC-VC dem Paukverband der Hamburger Burschenschaften bei.

 

 

Hammonia – Wurzeln in der Hansestadt

 

Die letzte Partie wurde am 19. März 1936 geschlagen. Nach Auflösung des aktiven Bundes zählte der AHV rund 100 Mitglieder, von denen ein Teil als Alt-Kameradschaft die Jung-Kameradschaft "Herrmann von Wissmann" betreute. 15 Hammonen fielen im Zweiten Weltkrieg.

Neuanfang

Schon 1945 begann die Sammlung der Bundesbrüder. Nach Kriegsende war die erste Veranstaltung das 50. Stiftungsfest am 21. und 22. Juli 1951, Alter Herr Rönnau hatte die Bundesbrüder zusammengebracht und das Fest organisiert. Im November 1951 wurde beschlossen, Hammonia zum Sommersemester 1952 wieder aufzumachen. Die ersten Aktiven waren Kriegsteilnehmer. Nach dem Pfingstkongreß in Coburg 1952 bestätigte der CC die Aktivitas als Nachfolgekorporation der alten Hammonia. Ein Jahr später, Pfingsten 1953, nahmen bereits sechs Burschen und drei Füchse am Kongreß in Coburg teil. Hier erfolgte auch die erste Fühlung mit der Altherrenschaft der Marko Natangia.

 


Landsmannschaft Hammonia - Marko Natangia im CC | webmaster@hammonen.de